Wanderung zur St. Hippolytkirche – Gemeinde Tisens – Südtirol



Weithin sichtbar, hoch über das Etschtal erhebt sich jener lang gezogene, sonnenverwöhnte, von Felsen und Kiefern gekennzeichnete Hügel auf dem die Sankt Hippolytkirche thront. Auf dem höchsten Punkt des Hügels wurde die kleine Kirche “zu St. Hippolyt”, erstmals im Jahre 1286 urkundlich erwähnt, errichtet. Die Erbauungszeit dürfte sehr viel älter sein, werden doch die Langhausmauern und die schöne Rundapsis der romanischen Baukunst zugeordnet. Von großer Bedeutung ist der “Hippolythügel” auch in kulturgeschichtlicher Hinsicht. Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit (2300-1800 v. Chr.) belegen die erste Besiedlung dieses geschichtsträchtigen Hügels, im Gemeindegebiet Tisens. Auch Schalensteine, deren Ursprung bzw. Bedeutung immer noch ein Rätsel sind und teilweise in den Felsen gehauene Wege begleiten uns auf den westseitigen Weg. Die Aussicht über das Burggrafenamt, die Berge der Texelgruppe und Sarntaler Alpen bis hinunter zum Südtiroler Unterland faszinieren Einheimische wie Urlauber. Der Höhenunterschied beträgt von der Ortschaft Tisens bis zur Kirche Sankt Hippolyt ca. 140 m, eine leichte und problemlose Wanderung.

Die Ortschaft Tisens ist außerdem auch der Ausgangspunkt zum Erlebnisweg Vorbichl und des Filzkunstwanderweges.
Die kleine- und große Laugenspitze liegen südwestlich der Ortschaft Tisens.

Geschichtlich interessant und ebenso auf einem Porphyrhügel gelegen mit wunderbaren Aussicht ist der Hügel zu Castelfeder im Südtiroler Unterland.