Schloss Tirol bei Meran – Südtirol

Schloss Tirol war die Stammburg der Grafen von Tirol.

Bis ins 15. Jahrhundert war die Burg Residenz der Landesfürsten. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Burg nur mehr sporadisch bewohnt, 1808 wurde sie von der Bayerischen Regierung versteigert.

1816 ging die Burg an die Stadt Meran die sie im selben Jahr an Kaiser Franz I. schenkte, anlässlich der Wiedervereinigung Tirols mit Österreich.

Ab 1860 fanden die ersten Restaurierungsarbeiten statt.

1918 nach dem 1.Weltkrieg fiel Schloss Tirol an den italienischen Staat – 1974 wurde sie wieder dem Land Südtirol zurückgegeben.

Heute beherbergt Schloss Tirol das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte.

Sehenswert das Portal zur Kapelle mit symbolkräftigen Reliefs (1160).
Die Fresken mit christlichen Heiligen enstanden um 1320 – um nur einige Details zu erwähnen.

Die “Zeit – Blicke” zeigen einige Ausstellungsstücke die besichtigt werden können und von damals bis heute wird in den Räumen von Schloss Tirol “die Geschichte” lebendig gehalten und dem Besucher anschaulich darüber berichtet.

Einer Überlieferung zufolge stand hier einst ein Frauenkloster, vielleicht können eines Tages die freigelegten Umrisse einer frühmitteralterlichen Kirche, tief unter der Krypta, das Geheimnis lüften. Einer anderen Sage zufolge soll ein großes Stück vom uralten Kreuzbild in der Kapelle abgefallen sein, als Graf Meinhard von Tirol im Jahre 1363 als letzter seines Stammes und Sohn von Margarethe Maultasch in jungen Jahren den Tod fand.

 

In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das Pflegezentrum für Vogelfauna. Diese Einrichtung die zu Füßen von Schloss Tirol liegt widmet sich ganz der Pflege von verletzten Wildvögeln.