Prissian im Tisner Mittelgebirge – Fotos

prissian

Prissian, 610 m.ü.d.M. im Tisner Mittelgebirge gelegen wird bereits zur Römer- bzw. Langobardenzeit erwähnt (Prissianium).

Zahlreiche Burgen und unter Denkmalschutz stehende Ansitze zeugen von der Vorliebe des Adels für diese reizvolle Gegend in und um Prissian.

Schloss Katzenzungen, das behäbige Renaissanceschloss mit der weltweit bekannten ältesten Weißweinrebe “Versoaln” ist hier ebenso zu Hause wie Schloss Fahlburg, Schloss Wehrburg, Schloss Zwingenburg und die Ruinen Casatsch und Schloss Holz.

Der historische Ortskern von Prissian erfuhr in den letzten Jahren eine behutsame Sanierung einiger alten Bausubstanzen. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Besonders eindrucksvoll sind die Häuser und ehemaligen Mühlen entlang des Prissianer Baches wo auch die “Gesundheitsanlage der Wasseranwendungen” nach der Lehre von PFARRER SEBASTIAN KNEIPP errichtet wurde. Diese äußerst angenhmen Wasseranwendungen wie z.B. Wassertreten oder das kalte Armbad können anhand der Beschreibung vor Ort durchgeführt werden. Über eine bemerkenswerte Eisentreppe entlang des Prissianer Baches führt der Weg weiter nach oben – an dessen steilen Berghang die Häuser wie Schwalbennester kleben.

Um nur einige der zahlreichen Wanderwege von Prissian in die schöne und abwechslungsreiche Landschaft zu erwähnen:

Der internationale Filzkunstwanderweg in Tisens, der Wanderweg nach Grissian zur Sankt Jakobs Kirche. Waldwege führen nach Schloss Zwingenburg und zur Ruine Schloss Holz im Prissianer Wald. Für geübte Wanderer lohnt sich ein Rundumgang nach Naraun und Völlan oder nach Platzers.

Zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland besuchen das Tisner Mittelgebirge, wie die vielen feinen Landgasthäuser zeugen.

Besonders im Herbst, wenn die schmackhaften Kastanien wieder das Ende eines schönen Sommers einläuten und die letzten warmen Tage sich nocheinmal sanft über das sonnenverwöhnte Tisner Mittelgebirge legen, dann strömen nochmals, vom Duft der gebratenen Kastanien angezogen Gäste und Einheimische in die urgemütlichen Keller der alten Bauernhäuser zum traditionellen Törggelen.